
Mit beeindruckenden Projekten beteiligten sich 60 nordbayerische Schulen an der Ausschreibung “Umweltschule in Europa 2010“, die von der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung vergeben wird. Neben dem Umweltgedanken, ist auch die Partizipation am öffentlichen Leben, verbunden mit neuen Lern- und Unterrichtsformen ein Qualitätskriterium der Schulen, die die Auszeichnung „Umweltschule in Europa“ erhalten. Vor allem das handlungsorientierte Auseinandersetzen mit Themen und das Lernen mit allen Sinnen steht an der Grundschule Pappenheim im Vordergrund. Viele Qualifikationen, wie Stärkung der Selbst- und Sozialkompetenz, sind ein wichtiges Anliegen in der Umweltbildung der Schule. All dies wurde in einer umfangreichen Dokumentation zusammengefasst und eingereicht.
Zwei Handlungsbereiche, die nachfolgend kurz erläutert werden, stellte die Grundschule Pappenheim in ihren pädagogischen Mittelpunkt.
Es gibt viele Wege den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen. Aktives Handeln ist der Schlüssel für kreativen Zukunftsoptimismus. Schon vor zwei Jahren begann die Schule mit dem Projekt „Plant for the planet“und wollte es im Sinne der Nachhaltigkeit auch weiterführen. Auf der von den letztjährigen dritten Klassen neugepflanzten Fläche im Wald wurde nun von der nächsten Gruppe die Erweiterungspflanzung vorgenommen. Der Förster erklärte noch einmal Hintergründe über die Zusammenhänge von Wald und Klimaveränderung. Auch die Auswahl der Bäume spielt für die Zukunft eine große Rolle. Bäume müssen mit dem trockeneren Klima unserer Zukunft zurechtkommen. Neben der Pflanzung entstand aber auch im Sinne des praktischen Lernens eine „Waldschule“, die Anlaufstation für die Klassen der Grundschule sein soll. Das praktische Arbeiten gemeinsam mit den Waldarbeitern war eine Bereicherung und nur durch die gute Zusammenarbeit mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten möglich. Ziel ist es, in der dritten Klasse das Thema Wald ganzheitlich anzugehen. Vor allem die alljährlichen Baumpflanzaktionen sind inzwischen ein Höhepunkt für alle Schülerinnen und Schüler in der Lernsequenz „Wald“.
Der zweite Handlungsbereich bestand in der Auseinandersetzung mit der mittelfränkischen Kulturlandschaft, die früher stark geprägt war durch einen artenreichen Streuobstbestand. Im Rahmen der Verbesserung der tierischen und pflanzlichen Artenvielfalt und der Stärkung der regionalen Vermarktung, auch innerhalb des Agenda–Prozesses, wurde dieser Bereich als Handlungsfeld an unserer Schule ausgewählt. Ziel war es, nicht nur den Lebensraum Streuobstwiese kennenzulernen, sondern auch eine neue Wertschätzung der Nutzungsvielfalt und der Verarbeitungsmöglichkeiten im Sinne der regionalen Vermarktung, als Teil einer besseren ökologischen Gesamtbilanz zu erreichen.
Die zweiten und dritten Klassen beschäftigten sich mit den schuleigenen modernen Dörrgeräten. Sie schnitten Äpfel und dörrten sie während des Unterrichtes, um für sich und die Patenklassen vitaminreiche, leckere Apfelchips herzustellen, die reißende Abnahme erfuhren. Auch hier erlernten die Kinder, wie man früher den Apfel der „fränkischen Streuobstwiese“ über den Winter haltbar machen konnte und wie wichtig diese Obstsorte für die Gesundheit der Bevölkerung schon immer war. Neben einer Erweiterungspflanzung wurde in diesem Jahr auch bei den älteren Bäumen ein Obstbaumschnittkurs vom Landschaftspflegeverband für die Kinder durchgeführt.


Die Stadt Pappenheim führt ein kombiniertes Markterkundungs- und Auswahlverfahren nach Nr. 6.4.1 der Bayerischen Breitbandrichtlinie durch.
Im Zuge des Verfahrens werden Betreiber elektronischer Kommunikationsnetze gesucht, die mit öffentlichem Zuschuss den Aufbau und den Betrieb eines leistungsfähigen Breitbandnetzes im Stadtgebiet Pappenheim mit Ortsteilen realisieren können.
Interessierte Anbieter können sich bei der nachstehend angegebenen Kontaktperson innerhalb der angegebenen Fristen melden.
Beginn des Markterkundungsverfahrens: 21.05.2010
Ende des Markterkundungsverfahrens: 02.07.2010
Beginn des Auswahlverfahrens: 21.05.2010
Ende des Auswahlverfahrens: 16.07.2010
Breitbandpate bzw. Ansprechpartner ist:
Herr Helmut Pfister
Geislohe 61 A
91788 Pappenheim
Telefon: 09149 / 1223
e-mail: helmut.pfister@telekom.de
Zur Ermittlung der Grundlagen des Markterkundungsverfahrens wurde vorab die derzeitige Nutzung des Breitbandes untersucht und eine Bedarfsermittlung durchgeführt.
Die Ergebnisse dieser Untersuchung können Sie hier nachlesen.
Die Stadt Pappenheim beabsichtigt das Anwesen „Dechantshof 6“, Fl.Nr. 518/0, Gem. Pappenheim zu 253 m² zu verkaufen.
Das Gebäude ist ein Einzeldenkmal, daher und auch aufgrund der zusammenhängenden Bebauung mit dem Nachbargebäude ist ein Abbruch nicht möglich. Der Zugang zum Grundstück wird über ein Gehrecht von Fl.Nr. 520, gewährt. Ein Fahrtrecht besteht nicht.
Im Falle des Zuschlags ist der gesamte Kaufpreis innerhalb von 14 Tagen nach notarieller Verbriefung des Kaufs an die Stadt Pappenheim zu entrichten. Teilzahlungen sind nicht möglich. Das Mindestgebot beträgt 15.000,- €.
Interessenten werden gebeten ihr Angebot bis 01.10.2010, 11.00 Uhr in einem verschlossenen und mit „Angebot Dechantshof“ gekennzeichneten Umschlag bei der Stadt Pappenheim einzureichen.
Zur Besichtigung kann der Schlüssel des Gebäudes im Rathaus, Zimmer 6, zu den üblichen Öffnungszeiten abgeholt werden.
Einen Lageplan des Grundstücks finden Sie hier.


Die Freibadsaison 2009 wurde mit über 36.000 Besuchern erfolgreich beendet. Trotz Preiserhöhung zu Beginn der Saison und durchwachsenem Wetter stieg die Besucherzahl gegenüber dem Vorjahr erfreulicherweise um ca. 30 %.
Die neue Rutsche wurde sehr gut angenommen und ist ein Publikumsmagnet. Dennoch sind die Besucherzahlen in erster Linie vom Wetter abhängig (z.B. waren noch am 1. Sept. 09 bei herrlichem Wetter über 1.100 Gäste im Bad), auch das 2009 geschlossene Eichstätter Freibad hat sicher eine deutliche Besuchermehrung gebracht.
Um weiter „am Ball“ zu bleiben, hatte der Pappenheimer Stadtrat beschlossen, das Freibad durch weitere Investitionen noch attraktiver zu gestalten. Mittlerweile ist am Kombibecken ein formschöner Wasserspeier eingebaut. Außerdem wurde neben dem Planschbecken ein gepflasterter Spielbach mit Abschieber-/Aufstaumöglichkeiten angelegt, der in einer Sandlandschaft bzw. einem Matschspielplatz endet.
So kann die neue Freibadsaison kommen!
Ein
e ganz besondere Auszeichnung für ihr Dorf konnte am Samstag, 27.02.2010 eine 17-köpfige Delegation aus Göhren gemeinsam mit Bgm. Sinn entgegennehmen.
Im Rahmen einer Feierstunde in der Festhalle Kreuth, Landkreis Amberg-Sulzbach wurde die Bronzemedaille des Landeswettbewerbs im 23. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ vom Bayerischen Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Helmut Brunner überreicht.
Damit zählt Göhren nachweislich zu den schönsten Dörfern Bayerns. Die Landesbewertungs- kommission konnte sich bei einer Ortsbegehung im September vergangenen Jahres ein Bild vom 248 Seelenort machen. Bewertet wurden fünf verschiedene Bereiche unter anderem die wirtschaftlichen Initiativen und Entwicklungkonzepte. Hier wurde Göhren eine zukunftsträchtige Entwicklung bescheinigt. Die sozialen und kulturellen Aktivitäten im Dorf werden in den verschiedenen Ortsvereinen gepflegt, was den Gemeinschaftssinn und Zusammenhalt stärkt. Im Bereich Baugestaltung und –entwicklung ist die giebelständige Ansiedlung der Anwesen rund um den Anger mit Begrenzung des Siedlungsgebietes zur Flur durch die sog. Etterwege bezeichnend. Die Durchgrünung des Dorfes und die Gestaltung der privaten Hofflächen wurden ebenso wie die Einbindung Göhrens in die umliegende Landschaft beurteilt. Staatsminister Brunner lobte den Einsatz der Bürgerinnen und Bürger zur Gestaltung und Erhaltung der Dörfer und der dörflichen Lebenskultur und stellte fest, dass alle Teilnehmer stolz auf ihre Wohnorte sein können.
Mit der Verleihung der Bronzemedaille im Landesentscheid wurde der 23. Wettbewerb für Göhren erfolgreich beendet.

Im Laufe der letzten Monate wurde das Rathaus-Archiv neu eingerichtet. Zug um Zug werden die Akten mit großem Engagement der ehrenamtlichen Stadtarchivare Hans Navratil und Stephan Reuthner gesichtet und katalogisiert.
Die für das Archiv erforderliche Inneneinrichtung konnte auch Dank der im Sommer 2009 angeschafften neuen Kreissäge komplett durch den städtischen Bauhof geschreinert und eingebaut werden. So konnte viel Geld gespart und durch die gelungene Sonderanfertigung der Platz in den Dachschrägen des Rathauses optimal ausgenutzt werden.


Seit 01.01.1985 ist Otto Schober im Bauhof der Stadt Pappenheim beschäftigt. Neben vielseitiger Bauhoftätigkeit vertritt er nach Bedarf auch den Schulhausmeister in der Grundschule. Bei Personalengpässen hilft Otto Schober in den städtischen Kläranlagen aus, zumal er einen Grundkurs im Bereich der Abwasserentsorgung absolviert hat.
Daneben ist Otto Schober seit über zwanzig Jahren Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim und als Kreisbrandmeister sowie rühriger Feuerwehrmann weit über Pappenheim hinaus bekannt.
Bürgermeister Sinn überreichte Otto Schober im Rahmen einer Personalversammlung eine Urkunde und sprach ihm Dank und Anerkennung für seine vielschichtige Tätigkeit zum Wohle der Stadt Pappenheim aus.


Nachdem Kälte und Schneefall unsere Landschaft verzaubert haben, sind auch rund um Pappenheim Voraussetzungen für wintersportliche Aktivitäten gegeben.
Nach vielen schneearmen Wintern wurde das alte Loipenspurgerät der Stadt Pappenheim reaktiviert und zusammen mit dem Turnverein Pappenheim eingesetzt.
Das Ergebnis ist erfreulich:
Neben den beiden etablierten Rundloipen um Übermatzhofen, können Langläufer heuer erstmals auch die Landschaft um Göhren und Osterdorf auf den Brettern genießen.
Durch den Einsatz der beiden ehrenamtlichen Helfer Helmut Huber aus Göhren und Friedrich Müller aus Übermatzhofen wurden die Loipen präpariert. Sie verlaufen grundsätzlich über städtische Flurwege, sollte eine landwirtschaftliche Privatfläche beim Spuren tangiert worden sein, bittet die Stadt Pappenheim um Verständnis der Eigentümer, schließlich sind die Grenzverläufe in der Natur bei geschlossener Schneedecke nicht so ohne weiteres erkennbar.
Nahe Übermatzhofen verlaufen zwei kombinierbare Rundwege mit einer Länge von 3,0 bzw. 3,5 km. Um die Grafendörfer Osterdorf, Geislohe und Göhren kann eine kleine 7 km oder ausgedehnt eine 13 km lange Runde gedreht werden. Von Pappenheim aus ist die Grafendorf-Runde über eine Stichloipe ab der Stöß mit Langlaufskiern zu erreichen.
Den Wintersportlern bieten sich vielfältige Varianten, die winterliche Landschaft zu erkunden. Allerdings wird um Einhaltung der vorgespurten Loipen gebeten.
Dank des ehrenamtlichen Einsatzes einiger Mitglieder des Turnvereins Pappenheim konnte für viele begeisterte Langlaufsportler eine ansprechende Route gespurt werden.
Den genauen Streckenverlauf finden Sie hier:
In den letzten Wochen hat der städtische Bauhof in mehreren Abschnitten den Niederländersteig saniert. In der Vergangenheit hatten die Unterlieger bei Starkregen Probleme mit Wasser und Schwemmgut. Deshalb wurden zunächst hangseitig Rabatten gesetzt, anschließend das komplette Geländer erneuert und zum Abschluss die Schotterdecke ausgebessert.
Rechtzeitig vor der Burgweihnacht war die Baumaßnahme am Niederländersteig (Eigentum der Gräfin von und zu Egoffstein, Unterhaltspflicht durch die Stadt Pappenheim) abgeschlossen und vom Sterngarten bis zum "Lumpenschlupf" wieder in einwandfreiem Zustand.


Die Eintragungsfrist des Volksbegehrens "Für echten Nichtraucherschutz" ist abgelaufen. Das Thema hat die Bevölkerung offensichtlich berührt.
In Pappenheim haben sich 513 Bürger (16,67 % der Eintragungsberechtigten) in die Unterschriftslisten eingeschrieben.
Im Laufe des Oktober wurden die Lohnsteuerkarten für das Jahr 2010 zugestellt. Bitte prüfen Sie Ihre Lohnsteuerkarte/n auf deren Richtigkeit und achten Sie neben den persönlichen Daten auch auf die eingetragene Steuerklasse sowie die bescheinigten Kinderfreibeträge.
Mit Fragen oder Änderungswünschen können Sie sich gerne an Ihre Stadtverwaltung, Zimmer 1, Erdgeschoss, wenden.